Bestandsanalysen, Variantenuntersuchungen, Wirtschaftlichkeitsstudien und Generelle Projektierungen
Fundierte Entscheidungsgrundlagen für nachhaltige Infrastrukturprojekte
Vor der Umsetzung wasserbaulicher oder siedlungswasserwirtschaftlicher Maßnahmen ist eine strukturierte fachliche Bewertung bestehender Rahmenbedingungen erforderlich.
Bestandsanalysen, Variantenuntersuchungen und Wirtschaftlichkeitsstudien bilden die Grundlage für technisch optimierte, wirtschaftlich tragfähige und genehmigungsfähige Projektlösungen.
Bestandsanalysen
Eine präzise Analyse des Ist-Zustandes ist Voraussetzung für jede weiterführende Planung. Ziel ist die objektive Bewertung bestehender Anlagen, Systeme und hydraulischer Rahmenbedingungen.
Leistungsinhalte umfassen unter anderem:
Erhebung und Dokumentation bestehender wasserbaulicher Anlagen
hydraulische und statische Zustandsbewertung
Überprüfung der Leistungsfähigkeit von Entwässerungs- und Gerinnesystemen
Bewertung von Schadensbildern und Instandhaltungsbedarf
Analyse bestehender wasserrechtlicher Bescheide und Auflagen
Identifikation von Engstellen und Risikoabschnitten
Die Ergebnisse bilden die Grundlage für Sanierungskonzepte, Erweiterungsmaßnahmen oder Neudimensionierungen.
Variantenuntersuchungen
Variantenuntersuchungen dienen der systematischen Gegenüberstellung unterschiedlicher technischer Lösungsansätze. Ziel ist die Ermittlung der technisch, wirtschaftlich und ökologisch sinnvollsten Variante.
Dabei werden insbesondere bewertet:
hydraulische Wirksamkeit
bautechnische Umsetzbarkeit
Investitions- und Folgekosten
Flächenbedarf und Eingriffe in bestehende Strukturen
wasserrechtliche Genehmigungsfähigkeit
Auswirkungen auf Dritte und Umwelt
Durch strukturierte Bewertungsmatrizen entsteht eine transparente Entscheidungsgrundlage für Auftraggeber und Behörden.
Wirtschaftlichkeitsstudien
Wirtschaftlichkeitsstudien ermöglichen eine objektive Bewertung von Investitionsentscheidungen. Neben den reinen Baukosten werden auch langfristige Betriebs- und Erhaltungskosten berücksichtigt.
Im Fokus stehen:
Investitionskostenvergleiche
Lebenszykluskostenanalysen
Fördermöglichkeiten
Risikoabschätzungen
Kosten-Nutzen-Bewertungen
Dies schafft Planungssicherheit für Gemeinden, öffentliche Auftraggeber und private Projektentwickler.
Generelle Projektierungen
Generelle Projektierungen stellen die konzeptionelle Grundlage für weiterführende Detailplanungen dar. Sie dienen insbesondere:
der technischen Grundkonzeption von Infrastrukturprojekten
der Vorabstimmung mit Behörden
der Budgetplanung
der Vorbereitung von Förderanträgen
der strategischen Entscheidungsfindung
Die generelle Projektierung definiert Rahmenbedingungen, Dimensionierungen und grundsätzliche technische Lösungen, ohne bereits in die Ausführungsplanung überzugehen.
Anwendungsbereiche
Diese Leistungen kommen insbesondere zur Anwendung bei:
Hochwasserschutzprojekten
Regenwasser- und Entwässerungssystemen
Infrastrukturmaßnahmen im kommunalen Bereich
Gewerbe- und Industrieprojekten
Sanierungen bestehender Anlagen
Erschließung neuer Baugebiete
Durch die Kombination aus technischer Fachkompetenz, normgerechter Dokumentation und wirtschaftlicher Bewertung entsteht eine belastbare Grundlage für alle weiteren Projektschritt